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17. Internationale Touristische Friedensfahrt (ITF)

Mit über 200 Sportler/Sportlerinnen haben wir Avantis vom 23. bis zum 28. Mai an der 17. Jedermann-Friedensfahrt "Auf Friedensfahrt-Kurs 2017" teilgenommen. Ein bisschen Historie bevor wir zu unserer kleinen Zusammenfassung der diesjährigen Ausgabe kommen: Die 1. Internationale Touristische Friedensfahrt wurde 1984 vom Organisator Peter Scheunemann ins Leben gerufen und wird seitdem kontinuierlich durchgeführt.  

Laut Horst war die erste Etappe ein unspektakulärer Prolog zum Einrollen und Kennenlernen von Ludwigsfelde bei Berlin nach Falkenberg/Elster: 106 km mit 350 Hm und einem 29er Schnitt, wobei die selbstgebaute Verpflegung der Organisatoren und die örtliche Christenlehre, die beiden Highlights des Tages waren. 

Am nächsten Morgen ging es dann mit italienischer Verstärkung weiter. Enrico, Lukas und Maurizio haben sich Horst und Zbig angeschlossen. Über Meissen, bekannt für die Herstellung Meißner Porzellans, Burgberg, Dom und Albrechtsburg, ging es nach Dresden. Nachdem der 1. Abschnitt der Strecke hauptsächlich flach war, wurde es nach Meissen hügeliger und es kam zur ersten Selektion, wobei die Avantis durchweg ihre gute Form gezeigt haben. In der Jugendherberge in Dresden nach ca. 130 km angekommen, haben wir uns im Zentrum der Stadt ein leckeres Stück Kuchen gegönnt und den Zwinger besichtigt.

Tags darauf haben wir die ersten richtigen Höhenmeter gesammelt, nämlich 1900 an der Zahl, wobei es von Bad Schandau über die tschechische Grenze bei Hrensko ging. Dort wartete der erste längere Anstieg mit 5,1 km und einer durchschnittlichen Steigung von 2,7 % auf uns, ein sogenannter Rollerberg. Nach einem weiteren Berg mit einer Länge von 5,1 km und einem Schnitt von 4,4 %, sind wir nach ca. 120 km (mittlere Runde) in Česká Lípa (deutsch Böhmisch Leipa) angekommen. Im kleinen historischen Zentrum haben wir zu Abend gegessen und unser erstes tschechisches Pivo getrunken. 

Von Česká Lípa nach Vrchlabi (deutsch Hohenelbe), wird auch als „das Tor zum Riesengebirge“ bezeichnet, hatten wir uns für die große Runde mit ca. 165 km & 2200 Höhenmeter entschlossen, damit gleichzeitig auch unsere Königsetappe. Nach vier längeren und im Vergleich zum Vortag vom Profil her schwierigeren Anstiegen, sind wir in Vrchlabi angekommen. Leider haben wir von der kleinen Stadt nicht viel mitbekommen, da unsere Unterkünfte ein wenig außerhalb waren. 

Nach dem zweitägigen Aufenthalt in Tschechien, haben wir uns von Vrchlabi langsam wieder der deutschen Grenze genähert. Wir hatten uns für die mittlere Runde mit ca. 120 km & 1800 Hm entschieden, wobei uns auf den ersten 60 km immerhin 2 1/2 Anstiege erwarteten, die nicht ohne waren. Danach ging es eigentlich nur noch herunter nach Hainewalde / Seifhennersdorf.

Am letzten Tag ging es über ca. 130 km & 1000 Hm von Hainewalde / Seifhennersdorf nach Cottbus, wobei die Etappe eher unter dem Motto "ausklingen lassen" stand. Nachdem wir alle heil in Cottbus angekommen sind, gab es Bier und Kuchen zur Belohnung bevor es auf die Heimfahrt nach Berlin - diesmal per Zug ging. 

Ein großer Dank geht an Christel und Peter für die tolle Organisation, den Bergziegen für die super Verpflegung, Tom-Uwe für die zumeist perfekten Tracks und Denny für die täglichen Guides. Dadurch, dass wir Avantis uns ab Dresden ständig Dennys Guide angeschlossen hatten, haben wir neue, großartige Bekanntschaften mit dem KuntaBunt Cycling Leipzig-Team (Steffie) sowie Lars, Janett, Amrei, Severin, Ruprecht und vielen Anderen gemacht.    

Der Velo Club Avanti Berlin freut sich jetzt schon riesig auf die 18. Ausgabe der Internationalen Touristischen Friedensfahrt!